Töni Heinz
Weitere Namen
Bürgerlicher Name: Anton HeinzDaten
*3.5.1929 Igis GRBeruf
LehrerInstrumente
KlarinetteOrte
Valzeina im Prättigau, Graubünden, SchweizBiografie
Sein Elternhaus stand in Valzeina im Prättigau, wo er als Sohn eines Landwirtes und Schwyzerörgelers aufwuchs und die Schule besuchte. 1946 legte er sich seine erste Klarinette zu, auf der er durch Selbststudium spielen lernte, indem er Schallplatten abhörte. Im folgenden Jahr war er bereits so weit fortgeschritten, dass er mit zweien seiner Schulkameraden, die für die Handorgelbegleitung sorgten, öffentlich auftreten konnte. Während der Rekrutenschule bot sich ihm die Gelegenheit zum Mitspielen in einer kompanieeigenen fünfköpfigen Ländlerkapeile. Bisher in der Land- und Forstwirtschaft tätig, entschied sich der Zweiundzwanzigjährige für einen beruflichen Neubeginn, indem er ins Lehrerseminar Chur eintrat. Hier lernte er u.a. Noten lesen und schreiben. 1953 trat er mit seiner ersten Formation «ÄlpliBuobä» an die Öffentlichkeit. 1958 löste sich dieselbe auf, bedingt durch den Wegzug von Töni Heinz nach Winterthur, wo er sein Lehramt antrat. Nachdem er später vorübergehend in Bottmingen BL unterrichtet hatte, nahm er 1960 in Chur Wohnsitz. Nun wandte er sich abermals der Tanzmusik zu, anfänglich als Aushilfsklarinettist und darauf als ständiges Mitglied folgender, teils eigener Formationen: 1964-1968 Kapelle «Scalära» und Seminar-Ländlerkapelle Chur; 1968-1980 Kapelle Töni Heinz, seither Kapelle Töni Heinz/Christoph Bucher. Die musikalischen Vorbilder des seit 1985 wieder in Valzeina niedergelassenen Klarinettisten und Komponisten von rund 30 Tänzen waren Ribary senior, Brüesch und Kollegger. Seine Lehrtätigkeit, die auch die Bienenzucht miteinschliesst, übt er heute an der landwirtschaftlichen Schule in Landquart aus.Objekte