Hans Kaufmann
Daten
*22.2.1914 Littau LU, +18.1.1986 LuzernBeruf
MalerInstrumente
Klarinette SaxofonOrte
Luzern, Luzern, SchweizBiografie
Als Sohn eines Mechanikers unter entbehrungsreichen Umständen in Littau aufgewachsen, nahm er zu Beginn seiner Malerlehre mit sechzehn Jahren das Klarinettenstudium auf und besuchte drei Jahre lang den Unterricht bei Sebastian Kaufmann in Luzern. In der Spielart sich an seine Vorbilder Jost Ribary und Kaspar Muther anlehnend, stellte er als Zwanzigjähriger erstmals eine Kapelle zusammen, worin ausser ihm Fritz Aegerter, Akkordeon, Friedrich Stadelmann, Klavier, Josef Bolzern und später Xaver Koch, Bassgeige, mitwirkten. Diese Spieler bereicherten das Angebot an volkstümlichen Formationen im Raum Luzern während voller zweier Jahrzehnte. Ab 1944 wurde seine Musik, insbesondere zahlreiche der rund 600 eigenen Tänze, auf Schallplatten aufgenommen und durch das Radio verbreitet. Vom aktiven Musizieren zog er sich anfangs der achtziger Jahre zurück, nachdem er in der zweiten Hälfte seiner Laufbahn hauptsächlich mit dem Akkordeonisten Walter Dörig und dem Klavierspieler Hermann Tanner ein Trio gebildet hatte. Eine konzertantere Musikrichtung pflegte er obendrein während 15 Jahren als Mitglied der Stadtmusik Luzern. Von sich reden gemacht hat er auch in der Volkskunst, vorab als Maler von Landschaften und Stilleben. Eines seiner Bilder erwarb 1962 die Stadt Luzern, in der er seit Jahrzehnten lebte.Objekte