Walter Betschart

Daten
*26.12.1948 Ingebohl SZBeruf
pens. GastwirtInstrumente
AkkordeonOrte
Ingenbohl-Brunnens, Schwyz, Schweiz Brunnadern, Schwyz, SchweizBiografie
In den 1960er-Jahren wanderte Walter mit seinen Eltern nach Brunnadern SG aus, wo er später von ihnen den Bauernbetrieb samt Restaurant übernahm. Gemäss dem Ausspruch, dass das Wirtshaus die Hochschule der Volksmusik sei, wurde der 18jährige, im Muotatal heimatberechtigte Sohn eines Landwirts in dem zum elterlichen Bauerngut gehörenden Gasthof «Löwen» im Weiler Spreitenbach bei Brunnadern im Toggenburg zum Akkordeonspiel motiviert. Zuvor hatte er sich bereits während der Schulzeit in Ingenbohl gelegentlich auf der Handorgel versucht. Doch erst jetzt, nachdem er Willi Valotti mit seinem «Echo vom Hemberg» gehört hatte, nahm er es wirklich ernst damit. So begab er sich zu Ueli Martinelli in den Unterricht, und noch im selben Jahr, 1966, kam es zu den ersten Auftritten im Duett mit Walter Ammann. 1967 stiess der Bassist Hugo Kamm dazu, der den Kapellennamen «Toggeburger Buebe» vorschlug, unter welchem Walter Betschart schliesslich bekannt werden sollte. Es folgten 1968 die ersten Fernsehaufnahmen und darauf der Eintritt von Tony Nauer (* 1948) mit dessen Erfolgsstück «Bis Jägers Hannes», der den nach Australien ausgewanderten Ammann am Akkordeon ablöste. Im gleichen Jahr erhielt die Formation auch Zuzug durch einen Klavierbegleiter. In dieser Funktion wirkten schliesslich nacheinander Willy Zimmermann, Peter Flück und Franz Mettler mit. Hugo Kamm wiederum wurde 1986 vom Bassisten Köbi Schiess abgelöst. Für sein erfolgreiches «Innerschwyzer Handorgelduett» Toggeburger Buebe hat Walter Betschart viele eingängige Tänze komponiert (z.B. «Holz vor em Huus»).Objekte