Paul Lüönd

Weitere Namen

Spitzname: Mosi-Pauli

Daten

*15.4.1950 Ingenbohl SZ, +3.4.2014 Ingenbohl SZ

Beruf

Maschinist

Instrumente

Schwyzerörgeli

Orte

Ingenbohl, Schwyz, Schweiz

Biografie

Der aus Ingenbohl stammende Paul Lüönd spielte seit etwa 1968 Schwyzerörgeli ohne Notenkenntnisse. In den 1970er Jahren spielte er etliche Male mit Rees Gwerder auf und lernte so auch viele Stücke aus dessen Repertoire kennen. Ab 1970 spielte er auch mit seinem Bruder Alois Lüönd als «Schwyzerörgeliduett Gebrüder Lüönd» öffentlich auf. 1976 gründeten die drei Brüder Alois, Paul und Daniel Lüönd das «Schwyzerörgelitrio Mosibuebä», benannt nach ihrem Elternhaus «Im Mosi». Nebst eigenen Tänzen pflegte die Formation besonders das Repertoire und die Spielart von Josef Stump und Balz Schmidig, wie die seit 1981 erschienenen drei Schallplatten und fünf CDs beweisen. Zudem spielte er bei den Formationen «Retomons & Waschi GmbH» und «Zündhölzli-Musig» mit. Im März 2014 gaben die «Mosibuebä» ihre Auflösung bekannt, da Paul Lüönds Gesundheitszustand das Musizieren nicht mehr zuliess. Paul Lüönd wuchs mit drei Brüdern im Mosi in Ingenbohl im Kanton Schwyz auf. Er arbeitete als Maschinist von 1972 bis zur Pensionierung im gleichen Betrieb in Schwyz. Er war verheiratet und Vater zweier Kinder. Für Ingenbohl sass er im Schwyzer Kantonsrat. Paul Lüönd verstarb am 3. April 2014 nach schwerer Krankheit. Nach seinem Tod wurden fast sämtliche seiner Kompositionen von Reto Grab niedergeschrieben und in Notenheften publiziert. Diskografie: 1981 MC/LP 1982 MC/LP zusammen mit der Wöschbrettbänd 1983 MC/LP 1991 "Schwingä und Örgälä im Alpstübli" (15 Jahr-Jubiläum) 1999 "Örgelimusig vo 1911 - 1999" 2004 "Diänigs usem Schwyzerbiet" 2006 "30 Jahre Mosibuebä" 2013 "Vo früener bis hüt" Zudem gibt es etliche CDs, auf denen die Mosibuebä mit einzelnen Titeln enthalten sind.

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