Dolfi Rogenmoser

Weitere Namen

Bürgerlicher Name: Adolf Rogenmoser Andere: Dölf Rogenmoser

Daten

*9.8.1934 Oberägeri ZG

Instrumente

Akkordeon Schwyzerörgeli

Biografie

Als Kind eines Dachdeckers in Oberägeri aufgewachsen, begeisterte er sich zuerst für das Schwyzerörgeli, das er mit acht Jahren ohne fremdes Zutun nach Gehör spielen lernte. 1949 eignete er sich weiter das Musizieren auf der chromatischen Handharmonika an, indem er bei Johann Blattmann, genannt «Müsli-Hanni», in Oberägeri Stegreifunterricht nahm. Um 1951 begleitete er auf diesem Instrument oftmals im privaten Kreis seinen späteren Schwager, den Mundharmonikaspieler Kaspar Gander, was seinen Stil mitprägen sollte. 1954 trat er der 5-Mann-Kapelle von Sepp Brun bei, wo er bis zu dessen Tod 1957 die ersten Erfahrungen als Tanzmusikant sammelte. Zusammen mit Sepp Nussbaumer trat er hernach von 1958 bis 1962 erstmals in einem Handorgelduett in Erscheinung. Am Klavier spielte damals Romy Suter. Auf der Höhe seines Könnens zeigte er sich von 1962 bis 1978 vereint mit Alois Betschart (1926-1978, Oberägeri), der seit 1946 Mitwirkender dreier Tanz- und Stimmungsorchester gewesen war. Das durch manche Schallplatteneinspielungen, Radio- und Fernsehsendungen bekannt gewordene Handorgelduo «Betschart-Rogenmoser» besass in Sepp Bürkli bis 1975 und danach in Köbi Kobelt zwei bewährte Bassisten sowie anfänglich in Meinrad Grüniger, Walter Wiggli und seit 1965 in Franz Mettler ebenbürtige Klavierbegleiter. Grosses Gewicht legte Dölf Rogenmoser im Verein mit Alois Betschart auf das Schwyzerörgelispiel, das letztlich den Ruf dieses musikalischen Gespanns begründete. Der frühe Tod von Alois Betschart beendete 1978 diese langjährige Partnerschaft unverhofft. In die Lücke trat noch im selben Jahr der Akkordeonist und Schwyzerörgeler Willi Zahner, womit der Fortbestand des Quartetts, jetzt Handorgelduett «Rogenmoser Zahner» benannt, gesichert war. Dölf Rogenmoser, auf dessen Konto ein halbes Dutzend bei Fanger, Lustenberger usw. verlegte volkstümliche Stücke gehen, fand bis 1958 in der Landwirtschaft Beschäftigung und wirkt seither als Forstarbeiter. Nachtrag von Meinrad Grüniger: Zur Formation zweier Handorgeln spielte anfangs der 60er Jahre Dolf Rogenmoser mit Sepp Nussbaummer im Handorgelduo Rogenmoser-Nussbaumer, am Klavier Rosmarie Suter, Steinen. Ab 1961 löste Meinrad Grüniger als Klavierbegleiter Rosmarie ab. Im 1962 startete das Handorgelduo neu mit Alois Betschart-Dolf Rogenmoser. Meinrad Grüniger am Klavier (bis 1963) und Sepp Bürkli am Bass. Es wurden mit dieser Formation Schallplatten bei der Tell Reccord sowie TV Sendungen für das Sendegefäss „Für Stadt und Land“. Den Part am Klavier übernahm dann Walter Wiggli.

Objekte