Ignaz "Ackergnazi" Dörig-Manser

Weitere Namen

Spitzname: Ackergnazi Schotte-Nazi Spitzname: Schotte-Nazi

Daten

*12.06.1832 Appenzell Schwende, +22.02.1898 Appenzell (Hirschberg)

Beruf

Landwirt Hauptmann der Innerrhoden Kompanie

Instrumente

Geige

Orte

Appenzell, Appenzell Innerrhoden, Schweiz

Biografie

Violine und Bratsche: Mitglied des Streichquartetts Appenzell (bereits um 1860) und besonders fruchtbarer Komponist von Appenzellertänzen und wird als Komponist des Anna-Koch-Jodels (auch bekannt unter der Bezeichnung „Ried¬sennes“) angegeben, was aber nachweislich falsch ist (dieser Jodel ist älter, also trad.).. Während seines Wirkens neigte sich die alte Zeit der Streichmusik ihrem Ende zu und setzte sich allmählich die neuzeitliche, klangvollere Quintettbesetzung durch, die noch heute als vorbildlich gelten darf. Appenzellisches Brauchtum stellte Dörig als Geiger zusammen mit einer grösseren Spiel- und Trachtengruppe an der Landesausstellung in Genf 1896 zur Schau. Im deutsch-franz. Krieg 1870/71 war er Kommandant einer Innerrhoder Kompanie in Sissach. Sein Tanzmusikantenbuch ging im Jahre 1898 an Jos. Peterer sen.: Andenken von Herrn Hauptm. Dörig Ignaz Musiker; seinem Kollegen Josef Peterer Musikant; Im Jahren 1898 den 18. Febr. Peterer schenkte es seinem Violinschüler Franz Dörig (Neffe des Ackergnazi) im Jahre 1926 wieder.

Objekte