Fritz Dünner
Daten
*12.10.1957 Neuwilen TGInstrumente
Klarinette Saxofon KlavierBiografie
Der als Zehnjähriger durch Kurt Hotz vom Zürcher Tonhalleorchester in Klarinette geschulte spätere Klavierbät~er und -stimmer hat den gleichnamigen Ländlermusiker und Klarinettenlehrer zum Vater (*1935). Noch während der in Zürich durchlebten Schuheit legte er den Grundstein zu einer beachtlichen Karriere, in deren Verlauf er sich in verschiedenartigen Musiksparten und Stilrichtungen hervortat und die ihn mit herausragenden Ländlerinterpreten zusammenführte. Zehnjährig wurde er in die Stadtjugendmusik Zürich aufgenommen, drei Jahre später verdiente er sich den ersten Applaus als Tanzmusiker an der Seite seines Vaters. Mit vierzehn Jahren zogen ihn Sigi Oswald und Tony Huser erstmals für Schallplattenaufnahmen bei, und 1973 entstanden solche bereits in eigener Regie («Kapelle Fritz Dünner») unter Mithilfe von Walter Grob, Föns Lustenberger und Sepp Bürkli. Im selben Jahr ging er mit dem Akkordeonisten Franz Nauer (':1943) eine ständige Verbindung ein unter der Bezeichnung «Kapelle Dünner-Nauer». Am Klavier wirkte bis 1978 Nelly Leuzinger und von da an Albert Stöckli mit, während Ueli Mooser meistens die Bassbegleitung besorgte. Als er 1975 die Klavierbauerlehre beendet hatte, begleitete er die Kapelle «Heirassa» auf ihrer USA-Tournee, wirkte 1978 im Radio-Blasorchester Zürich sowie von 1979 bis 1983 bei den «Rüebliländer Musikanten» (Sepp Wunderlin) mit und entfaltete als Zuzüger in Formationen wie Beeler, Brunner, Valotti, Zinsli eine rege Tätigkeit. Ein Dutzend Langspielplatten, ein Klavierfachgeschäft in Rothenturm, wo er seit 1980 lebt, sowie etwa 100 durch Hans Niederdorfer verlegte Tänze tragen seinen Namen.Objekte