Ernst Müller

Weitere Namen
Andere: Ernst Müller-RaschleDaten
*24.11.1939 Bächli-Hemberg, +13.01.2021 HembergBeruf
Landwirt, GastwirtInstrumente
AkkordeonOrte
Hemberg / Toggenburg, St.Gallen, SchweizBiografie
Die ersten einschneidenden musikalischen Eindrücke in Ernst Müllers Leben gehen in die Schulzeit zurück. Vor allem die Toggenburger Volkslieder aus der Sammlung von Albert Edelmann sind bis heute in ihm präsent. „Im Bendel obe isch loschtig“, oder ähnliche Melodien haben seine späteren Kompositionen hörbar beeinflusst. Ernst Müller wollte als Kind eigentlich Klarinette spielen lernen. Jakob Wäspi - der Akkordeonlehrer aus Wattwil - konnte aber damals Ernst’s Vater davon überzeugen, dass das Akkordeon in einer Gaststube passender sei und mehr Gäste anziehe. So hatte also Jakob Wäspi einen entscheidenden Einfluss auf die Karriere des jungen Musikanten. Ob Marsch, Polka, Schottisch oder Walzer, Müllers Tonfall erinnert stets an Gesang. Dies würde auch erklären, weshalb seine Musik so eingängig ist und aus vielem anderen heraussticht. Die tänzerisch leichte Art stammt wohl eher aus dem Appenzellischen. Vor allem der Kontakt und die gemeinsamen Musikerlebnisse mit der Streichmusik Alder aus Urnäsch haben Ernst Müller sicher mitgeprägt. Bekannt wurden seine Kompositionen durch das legendäre „Echo vom Hemberg“. Ein aussergewöhnliches Akkordeonduett mit grosser Ausstrahlung. Mit dem „Tausendsassa“ des Akkordeons, Willi Valotti, als Müller’s Duettpartner, erklangen die Kompositionen in höchster Perfektion und das nicht nur in spieltechnischer Hinsicht. Die Interpretationskunst, das Herz für die Volksmusik und der musikalische Hintergrund der beiden Musikanten flossen ins „Echo vom Hemberg“ ein. Gemeinsame Kinder mit seiner Frau Frieda, geborene Raschle: Esther (1962), Ernst (1964), Ulrich (1967), Amalie (1969), Regina (1976), Christian (1979), Peter (1983 ) und Frieda (1985).Objekte