Franz Schmidig sen.

Weitere Namen
Übername: z'Lunnis FranzDaten
*14.09.1917 Muotathal SZ, +24.11.2008Instrumente
AkkordeonBiografie
Der seit seiner Geburt in Muotathal lebende Landwirt und Älpler musizierte bereits als Schulbub auf einem Schwyzerörgeli. Zur chromatischen Handorgel, die ihn bekannt gemacht hat und die er zuerst aus dem Stegreif und seit 1944 auch nach Noten spielte, fand er um die Mitte der dreissiger Jahre. Seine Leitsterne waren Franz Feierabend und Albert Hagen. Von 1935 bis 1950 wirkte er im Duett mit Bassbegleitung unter dem Namen «Gebrüder Bäni und Franz Schmidig». Dazwischen holte er sich auch andere Musikanten als Spielpartner, etwa den Akkordeonisten Leo Schelbert, der neben Karl Keiser am Bass 1945 bei seinen ersten Plattenaufnahmen teilnahm. 1946 aus dem Wettspiel in Steinen mit der höchsten Punktzahl hervorgegangen, erwarb er sich das Wohlwollen von Albert Hagen, der ihn für seine nächste Plattenproduktion verpflichtete. Eine neue feste Verbindung ging er 1950 mit Fredy Zwimpfer ein, die rund acht Jahre währte. Dann fand er Kontakt zu Ernst «Jonny» Gisler, mit dessen musikalischer Unterstützung er zweimal Schallplatten bespielte und sich für Radiosendungen und Fernsehaufnahmen zur Verfügung stellte. Mitte der sechziger Jahre besuchte ihn erstmals der seinerzeit fünfzehnjährige Willy Valotti. Aus dieser Begegnung entwickelte sich das Gespann Schmidig/Valotti, das durch zahlreiche Auftritte und zwei Langspielplatten von sich reden machte. Franz Schmidig, der rund 100 eigene Tänze spielt, wovon die Hälfte auf Schallplatten erschienen ist, hat im Verlauf der letzten 15 Jahre meist zusammen mit seiner Tochter musiziert.Objekte