Johann Jakob Anton "Fleck/Fleckli" Knill-Sutter sen.

Weitere Namen
Spitzname: Fleck, Fleckli, der alt FleckliDaten
*16.05.1821 Appenzell AI, +09.10.1892 Appenzell (Ried) AIBeruf
Maler / Mechaniker Hackbrettbauer / MusikerInstrumente
Geige Hackbrett Kontrabass PaukeOrte
Ried, Appenzell, Appenzell Innerrhoden, SchweizBiografie
Zusammenspiel mit Ignaz Dörig "Ackergnazi", Streichquartett Appenzell. Er spielte von ca. 1840-1889. Nach übereinstimmenden Aussagen der vorletzten Musikantengeneration (bis ca. 1970) war Knill unbestritten der beste Hackbrettler in Appenzell-Innerrhoden. Er hatte eine bislang unerreichte Fertigkeit im Spiel, verbunden mit aussergewöhnlich musikalischer Begabung. Er spielte Modulationen, wie sie damals sonst nie auf einem Hackbrett zu hören waren. Er hinterliess eine Vielzahl eigener Tänze. Aus seinem Nachlass wurden am 3. Nov. 1892 versteigert: 1 Contrebass, 1 Bassgeige, 1 Violine. Überdies war er Bassgeiger und Paukist der örtlichen Harmoniemusik Appenzell und im Kirchenorchester Appenzell. Ur-Urgrossvater von Werner Knill. Jakob Anton Knill baute 1840 sein eigenes 23-stimmiges Hackbrett. Dieses ging an seinen Sohn (Urgrossvater von Werner Knill) weiter und dann an den Bruder des Grossvaters. Anschliessend kam das Hackbrett (keine Nachkommen) an Carl Emil Fürstenauer in Gais. Fürstenauer wurde für das Hackbrett Fr. 6000.-- geboten, wenn er es dem Antiquitätenhändler verkauft hätte, damit es nach Amerika gekommen wäre. Fürstenauer wollte aber, dass das Hackbrett wieder in die Familie Knill zurück kommt und verkaufte Werner Knill das Hackbrett 1972. Werner Knill hat das Hackbrett dem Kanton AI geschenkt und es hat seine neue Heimat im Roothuus gefunden.Objekte