Johannes Alder sen.

Daten
*1864 Urnäsch-Osteregg AR, +1944 Urnäsch-Osteregg ARBeruf
Landwirt WeberInstrumente
Geige CelloOrte
Urnäsch, Appenzell Ausserrhoden, SchweizBiografie
Bruder von Ulrich Alder (später Urnäsch-Widenbach), Kleinbauer, übernahm 1896 das elterliche Heimwesen, daneben zweitweise Weber, wie meist auch seine Geschwister und Nachfahren. Das Musikgehör hatte er von der Mutter geerbt, die Mundharmonika spielte. Währen ihn Johannes Näf ("Urechebuebe Hannes" 1819-1887) das Violinspiel lehrte, verfeinerte er seine Spieltechnik durch Anhören der Innerrhoder Ignaz Dörig, Gebrüder Moser und Anton Maria Klarer. Ihrem Beispiel folgend, gründete er 1884, nachdem er zuerst an der Seite seines Lehrmeisters aufgetreten war, zusammen mit Ulrich Alder, Johann Jakob Keller und Johann Jakob Hug die Urnäscher Streichmusik. Als fünfter Mann trat einige Jahre später hinzu der Bassist Jakob Weiss (1869-1952, Stein AR), von Beruf Weber, der bis 1937 mithalf. In dieser frühen Phase nahm die Formation u.a. 1898 an er Einweihung des Landesmuseums in Zürich teil. 1909/10, als bereits die zweite Generation der Alder mithielt, fanden Konzerte in Luzern, Ragaz, Lausanne, Ulm und Stuttgart statt. Johann Alder stellte das Musizieren 1922 ein.Objekte