Walter "Knäli" Alder sen.

Weitere Namen

Übername: Knäli

Daten

*23.07.1952 Urnäsch AR

Beruf

Landwirt / Musiker

Instrumente

Akkordeon Hackbrett Klavier

Orte

Urnäsch, Appenzell Ausserrhoden, Schweiz

Biografie

Sohn von Ueli Alder, lebt von jeher auf dem elterlichen Gehöft, wo er heute als ausgebildeter Landwirt neben der musikalischen Hauptbeschäftigung bei seinem Bruder Hansueli arbeitet. Vom siebten Lebensjahr an der Musik zugewandt, bewies er bereits als Elfjähriger, bei der Gründung der Formation «Alderbuebe» 1963, dass er das Zeug zu einem hochtalentierten Hackbrettspieler besass. Hatte er das Hackbrettspiel grossenteils selbst erlernt, so brachte er demgegenüber auf dem Klavier eine breite Schulung hinter sich und nahm unter anderem Unterricht bei Martin Bischof an der Jazz-Schule St. Gallen. Bedeutung mass er gleichfalls dem theoretischen Wissen bei und liess sich in St. Gallen durch Max Lang in der klassischen Harmonielehre und an der Jazz-Schule in der Jazz-Harmonielehre ausbilden. Nunmehr vorwiegend als Musiklehrer tätig, stellt er seinen Mann als der dezeit wohl virtuoseste Hackbrettspieler ausser bei den «Alderbuebe» öfters in den Kapellen «Echo vom Hemberg», «Carlo Brunner», «Streichmusik Alder» (Ueli Alder) usw. Unaufhaltsam befasst er sich zudem mit der Erweiterung der Spielmöglichkeiten seines Hauptinstrumentes. So ist denn auch sein Hackbrett grösser gebaut, als dies auf herkömmliche Exemplare zutrifft. Proben seines Könnens, das vom traditionellen Appenzellertanz über den Csardas bis hin zum Jazzstück reicht, gab er auf vier Kontinenten, bei zahlreichen hiesigen Radio- und Fernsehsendungen und auf etwa acht Langspielplatten mit den «Alderbuebe». Sein Musikschaffen umfasst annähernd 80 Kompositionen. Träger Ausserrhoden Kulturpreis / Goldener Violinschlüssel 2008

Objekte