Clemens Gerig

Weitere Namen
Rufname: Clemi Bürgerlicher Name: Klemens GerigDaten
*13. November 1946 Göscheneralp URBeruf
Abteilungsleiter, Elektrogeräte-MonteurInstrumente
Mundharmonika Klavier Mandoline Hackbrett Kontrabass Flöte Mini-Örgeli AkkordeonOrte
Kägiswil, Obwalden, SchweizBiografie
"Wo bist du aufgewachsen? Wo ist dein gegenwärtiger örtlicher Lebensmittelpunkt? Geboren bin ich auf der Göscheneralp, zu einer Zeit, als der Kraftwerkstausee noch nicht bestand. Unser Heimet befand sich auf dem jetzigen Seegrund. Als ich sechs Jahre alt war, zog dann unsere Familie wegen des Kraftwerkbaus nach Kägiswil, wo ich seither wohnhaft bin. Gelernte(s) Instrument(e)? Was spielst du regelmässig bei deinen Auftritten? Ich spiele Mundharmonika, Mandoline, Bassgeige, Miniörgeli, Klavier, Flöte und Hackbrett. Mein Hauptinstrument ist aber das Akkordeon. In welchem Alter, wo, bei wem hast du gelernt? Als ich achtjährig war, begann ich mit dem Musizieren. Die Instrumente lernte ich autodidaktisch im Selbststudium. Warum wolltest du Volksmusik spielen? Mein Vater spielte Schwyzerörgeli für den Hausgebrauch. In unserer Familie war die Begeisterung für die Volksmusik gross, somit wurde mir die Freude an der Ländlermusik in die Wiege gelegt. Wann und wo (bei welchem Anlass) hattest du deinen ersten öffentlichen Auftritt? Meinen ersten Auftritt hatte ich an einer Hochzeit im Restaurant Adler in Kägiswil. Mit wem spielst du gegenwärtig regelmässig zusammen? Namen? Besetzung? Namen der Formation(en)? Meine Stammformation ist die Kapelle „Edy Wallimann-Clemens Gerig“. Wir spielen seit 1978 zusammen und feierten 2018 unser 40-jähriges Jubiläum. Am Klavier und Bass spielen zurzeit verschiedene Musikanten aushilfsweise in der Kapelle mit. Hast du schon früher regelmässig in Formationen mitgewirkt? Namen der Formation(en)? Zeitraum (von-bis)? Namen der MitspielerInnen? Besetzung? • Von 1962 bis 1977 spielte ich am Klavier bei der Kapelle Sunnähuisli Alpnach. Die Mitspieler waren Sepp und Edy Wallimann (klar), Walti Gerig (akk) und Hermi Michel (kb). • In den 70er-Jahren spielte ich als Aushilfsakkordeonist oft mit Kari Hurschler und Hansruedi Kuster von Engelberg. • Anfangs der 70er-Jahre war ich ein Jahr als Aushilfsakkordeonist bei der Kapelle Josef Feierabend von Engelberg. • Zwischen 1977 und 1978 spielte ich ebenfalls aushilfsweise mit der Kapelle Waldhüsli Alpnach. • Zwischen 1983 und 1990 musizierte ich mit dem Handorgelduo Gebrüder Gerig, Kägiswil. Die Besetzung war: Mein Bruder Walti und ich (akk), entweder Heidi Michel oder mein Sohn Ueli Gerig (p) und Hermann Michel (kb). Mit dieser Formation treten wir heute noch ab und zu auf. • Besondere Freude bereitete mir immer wieder das Musizieren mit meinen Söhnen. Auftritte in der Öffentlichkeit gab es eher weniger. Aber als Erinnerung an die schöne Zeit sind zwei Tonträger entstanden. Hast du musikalische Vorbilder? Wenn ja, welche sind das? Als ich jung war beindruckten mich die Kapelle Waldhüsli Alpnach, die Kapellen Hans Aregger und Heirassa, die Handorgelduos Bucheli-della Torre und Betschart-Rogenmoser. Gibt es Besonderheiten in deiner Spielart? Gibt es z.B. eine bevorzugte Stilart (z.B. Illgauer-, Berner-Stil, konzertante Musik, Stimmungsmusik usw.)? Spielst du mehrheitlich vor oder begleitest du lieber? Ich spiele sowohl gerne urchig als auch konzertant. Als Akkordeonist spiele ich je nach Besetzung vor oder die Begleitstimmen. Bei welcher Art von Anlässen bist du mehrheitlich am Spielen? Unterhaltungsanlässe, Konzerte, Jodlerabende, Schwingfeste, usw. Gab es schon Auftritte, die einen besonderen Stellenwert für dich haben? Besonders in Erinnerung geblieben sind mir Kreuzfahrten um die halbe Welt, bei denen unsere Kapelle musizieren durfte. Gerne erinnere ich mich aber auch an die Feier zur Übergabe des „goldenen Violinschlüssels“ an Edy Wallimann. Aber auch an die Auftritte am „Heirassa Festival“ in Weggis habe ich schöne Erinnerungen. Gibt es interessante, lustige Episoden aus deinem musikalischen Leben? Es käme da einiges zusammen, aber lassen wir das! Hast du schon Auszeichnungen, Ehrungen, Preise gewonnen? Wenn ja, welche? Am Kompositionswettbewerb, anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Sporthotel Stoos“, erreichte meine Komposition den 4. Rang. Am Kompositionswettbewerb, anlässlich des eidg. Schwingfestes 1989 in Stans, kam ich auf Rang 5. 1979 konnte ich am Kompositionswettbewerb die „kleine Heirassa Glocke“ entgegen nehmen. Komponierst du auch? Über all die Jahre sind an die 300 Melodien entstanden."Objekte