Bärti Bieri

Weitere Namen

Bürgerlicher Name: Albert Bieri

Daten

*30.08.1928 Römerswil LU, +21.02.1976 Luzern

Instrumente

Akkordeon

Biografie

Ein Langnauerörgeli, das der musikbegabte Bäckerssohn mit erlf Jahren von seinen Eltern erhielt, bildete den Auslöser für die bemerkenswerte Laufbahn des früh verstorbenen Akkordeonisten aus dem Luzerner Gäu. Beruchlich in dei Fussstapfen seines Vaters getreten, lernte er nach der Schulzeit beinahe ohne ANleitung das Spiel auf der chromatischen handorgel. Dan seinem Lerneifer brachte er es als Gehörspeiler rasch zu einem gepflegten Musikvortrat, was ihm Zugang zu manchen Kapellen verschaffte. Noch kaum zwanzigjährig, förderte ihn Edy Keiser, indem er ihn für Radio-, Schallplatten- und Fernsehaufnahmen zuzog. Dessen Formation gehörte Bieri schliesslich rund ein Jahrzehnt an. 1964 machte er sich unter "Kapelle Bärti Bieri" selbstständig, was ihm vorab der junge, talentierte Bläser Walter Amrein aus Malters ermöglichte, den er bis zu dessen frühen Tode zusammen mit einem Klavierspieler und einem Bassisten begleitete. Gleichzeitig fing Bieri an, Tänze zu komponieren, deren Notation Dritte für ihn besorgten. Er brachte es darin gesamthaft af ein halbes Hunder eigenständige und einprägsame Weisen, wovon drei Langspielplatten und eine gedruckte Sammlung, erschienen im Verlag Coda, künden. Ihnne verdankt Bieri letztlich seine Bedeutung.

Objekte