Hans Hürlemann

Daten
*24.05.1940 Herisau ARBeruf
Lehrer Journalist, Volkskundler und LokalhistorikerInstrumente
Geige Cello HackbrettOrte
Urnäsch, Appenzell Ausserrhoden, Schweiz Herisau, Appenzell Ausserrhoden St. Gallen, St.Gallen, Schweiz Teufen, Appenzell Ausserrhoden, SchweizBiografie
Als Sohn eines Kaufmanns bis 1950 in Herisau, dann in St. Gallen aufgewachsen, nahm er mit zehn Jahren in der Volksschule das Violinstudium auf. Dasselbe setzte er später an der Kantonsschule St. Gallen bis zum Erwerb des Sekundarlehrerpatents fort. Nachdem er sich 1962 zur Ausübung des Lehrerberufs in Teufen niedergelassen hatte, wuchs sein Interesse für das Brauchtum und die Musik seines Heimatkantons. Im Hackbrettler Hans Rechsteiner in Trogen fand er 1964 einen altbewährten Lehrmeister. So konnte er 1965 bereits zur Gründung der fünfköpfigen «Streichmusik Hürlemann», anfänglich «Streichmusik Teufen», schreiten, die aus drei Schullehrern, einem Pfarrer und einem Elektrikermeister gebildet wurde. Seit 1967 in Urnäsch angesiedelt und dort im Schulwesen tätig, erweiterte er seinen musikalischen Wirkungskreis solchermassen, dass er zusätzlich zum Einsatz mit der eigenen Formation in mehreren Appenzeller Streichmusiken als Cellist aushalf. Das Cellospiel hatte er einst autodidaktisch erlernt. Dass es ihm mit seinem Musikantentum vorab um die Erhaltung der herkömmlichen Vortragsart und des alten Melodienschatzes zu tun ist, wird durch das Spielgut der «Streichmusik Hürlemann» offenkundig, das grösstenteils überlieferte Tänze umfasst. Festgehalten ist der Klang dieser Freizeitkapelle auf einer Langspielplatte ,aon 1966 mit dem «Saumchörli» Herisau. Hans Hürlemann ist auch als Autor bekannt geworden, einerseits durch seine Schilderungen des Appenzeller Brauchtums in Zeitschriften und Büchern, anderseits mit seinem Band «Brummbass, Geige, Hackbrett» (100 Jahre Streichmusik Alder), St. Gallen 1985. Zusammenspiel mit Streichmusik Hürlemann, mit Streichmusik "Edelweiss" Herisau. Autor des Buches "Geschichte von Urnäsch" (2006).Objekte