Franz Josef "Franzsepp" Inauen-Koller jun.

Weitere Namen

Bürgerlicher Name: Josef Inauen

Daten

*28.09.1896 Appenzell AI, +21.12.1966 Appenzell AI

Beruf

Landwirt / Musikant

Instrumente

Geige Klavier Kontrabass Hackbrett

Orte

Appenzell Innerrhoden, Schweiz

Biografie

Violinspieler, aufgewachsen in Appenzell als Sohn eines Bauern. Sein Vater, Franz Josef, spielte Klavier und Handorgel. Vom neunten bis zum zwölften Lebensjahr nahm Franzsepp Violinunterricht bei Johann Anton Moser («De rot Moser»), in dessen Quintett er später mitwirkte, nachdem er zuvor noch während der Schulzeit zusammen mit seinem Vater als Tanzmusiker aufgetreten war. Erstmals gespielt: 1911 mit Josef Peterer im Rest. "Zebra" Appenzell. Letztmals gespielt: 5.11.66 im Schützengarten, St. Gallen. Zeitlebens in vielen Kapellen tätig (u. a. «Edelweiss Trogen» in den dreissiger Jahren), konzertierte er von 1947 an im Quintett unter dem Namen «Streichmusik Franzsepp Inauen», Zusammenspiel mit Peterer Josef jun., Wild Franz, Kegel Hans, Gonten/Herisau. u.a. oft an Appenzellerabenden und Ballveranstaltungen in Zürich, Basel usw. und unternahm zusammen mit Jakob Alder Gastspielreisen für Fremdenverkehrswerbung nach England und Irland. Ausser charakteristischen Tänzen seiner Innerrhoder Heimat, die der ständig in Appenzell als Landwirt lebende Inauen ersann, liess er sich auch manchen originellen Appenzellerwitz einfallen. Er spielte ein Hackbrett mit je 6-7 Saiten pro Ton. Dieses wurde 2023 dem ROOTHUUS GONTEN von Heidi Kölbener (Grosskind) geschenkt.

Objekte