Albert Lüönd

Daten
*7.7.1929 Ingenbohl SZ, +11.7.1981 Brunnen SZInstrumente
AkkordeonBiografie
Aufgewachsen in Unterschönenbuch bei Brunnen als Spross einer kinderreichen Bauernfamilie, unternahm er seine ersten musikalischen Versuche mit sechzehn Jahren auf dem Schwyzerörgeli. Zwei Jahre später fiel seine Wahl auf die chromatische Handorgel, die er abermals nach Stegreifart spielen lernte. Dabei war ihm der Ibächler Franz Nauer behilflich. Angeregt durch sein Vorbild Franz Schmidig aus Muotathal, brachte er es dank beharrlichem Lerneifer zu einer Fertigkeit, die bald den kommenden herausragenden Akkordeonisten des «runden» Innerschweizerstils erkennen liess. Ab 1953 trat er an der Seite von Josef Ulrich an grösseren Anlässen auf, so innerhalb der «Gäuelergruppe Schönenbuch» im Kursaal Brunnen. Unter Mithilfe eines Bassisten und eines Klavierspielers (Sepp Birchler, Ernst Ehrler) stellte sich das «Handorgelduett Lüönd-Ulrich, Brunnen» erstmals 1956 als Kapelle vor. Diese Zusammenarbeit währte bis zum frühzeitigen Ableben Lüönds. Doch knüpfte der als Baggerführer tätige Innerschweizer oft gleichzeitig auch andere musikalische Bande: 1955/56 mit Fredy Zwimpfer, 1954 bis 1959 mit der Kapelle «Rütli» Brunnen, 1967 bis 1981 mit Kaspar Gander und 1968 bis 1981 als Partner des Bläsers Robert Wicki (Kapelle «Wicki-Lüönd»), unter Mithilfe von Ulrich und Ehrler. Meilensteine seiner Laufbahn waren: 1956 erste Radiosendung mit Zwimpfer, 1963 erste Fernsehsendung, 1970 die erste von zehn Schallplatten, 1978 USA-Konzertreise mit der Kapelle «Wikki-Lüönd» und Kaspar Gander. Lüönd war auch Initiant des Brunner Ländlertreffens und brachte ausserdem etwa 40 Eigenkompositionen in seine drei Formationen ein.Objekte