Willy Näf-Häusermann

Daten

*28.01.1938 Winterthur ZH

Instrumente

Akkordeon

Biografie

Akkordeonist, erhielt ab 1949 Privatunterricht bei Walter Müller in Winterthur und war während der Jahre 1958 und 1959 Schüler von Bobby Zaugg. Vor seiner Vereinigung mit Doris Häusermann (* 1945) zu einem virtuosen Handorgelduo bei einem Ländlermusiktreffen 1964 im Hotel Spirgarten Zürich gehörte Willy Näf u.a. dem Akkordeonsextett Walter Müller an. Doris Häusermann wiederum wandte sich als Neunjährige dem Handorgelspiel zu, liess sich zwei Jahre lang von Willy Vogt und während vier Jahren von Bobby Zaugg ausbilden, worauf sie 1957 zu einer bemerkenswerten Solokarriere ansetzte. Nannte sich das oft durch Klavier und Kontrabass unterstützte Akkordeonduo anfänglich «Näf-Häusermann», so änderte es ab 1967 seinen Namen in «Doris und Willy Näf-Häusermann», nachdem das künstlerische Zusammenwirken in eine eheliche Gemeinschaft ausgemündet hatte. Wily Näf, Geometer von Beruf, und seine Gefährtin, beide in Illnau zu Hause, haben seither Innerschweizer Volksmusik, einschliesslich ein halbes Hundert Eigenkompositionen, aber auch erlesene Konzertstücke an bedeutenden Ländlermusikanlässen, auf zahlreichen Schallplatten und bei mehreren Radio- und Fernsehauftritten sowie Gastspielen im Ausland dargeboten. Eine wichtige Rolle spielten sie eine Zeitlang als Begleiter des Gesangstrios Eugster.

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