Franz Suter

Daten

*22.04.1917 Steinen SZ, +17.08.1963 Bern

Instrumente

Klarinette Saxofon

Biografie

Er verbrachte die Schuljahre in Steinen, wo ihm in der örtlichen Musikgesellschaft frühzeitig eine gründliche Klarinettenausbildung zuteil wurde. Spielerisch zusehends seinem Vorbild Hermann Lott nacheifernd, erwarb er sich in Zürich, seinem späteren Wohnort, den Ruf eines tüchtigen Klarinettisten mit schönem Ton. Deswegen konnte er häufig für Jost Ribary und andere Spitzenspieler einspringen. In erster Linie aber sass er mit der eigenen «Kapelle Franz Suter» auf den Podien der Zürcher Ländlerlokale der vierziger Jahre. Dabei unterstützten ihn so bewährte Kräfte wie die Akkordeonisten Willy Keller, Robert Christen, Sepp Baumgartner, nebst vielen anderen. Eine Aufwertung erfuhr das Quartett durch die Mitwirkung der bekannten Jodlerin Bertely Studer im Zeitraum 1943-1949. Mehrere Schallplatteneinspielungen verdeutlichen die Beliebtheit dieses Gespanns. Neben einem solchen ungeregelten Musizieren fristete Suter sein Leben mit Reparieren von Blasinstrumenten. Dazu verfügte er in Zürich an der Brauerstrasse über eine kleine Werkstätte. Um 1950 übersiedelte er in die Bundesstadt, die ihm bald ein neues musikalisches Wirkungsfeld bot. Dort schied er mit sechsundvierzig Jahren freiwillig aus dem Leben. Von den hinterlassenen 40 Eigenkompositionen, verlegt bei Hans Roschi und Stocker Sepp, nimmt das Stück «Schwyzer Jutz» den ersten Rang ein.

Objekte