Hanspeter Schefer

Weitere Namen

Rufname: Hampi Schefer

Daten

*09.03.1958 Herisau

Beruf

Wirt Mechanische Werkstätte

Instrumente

Jodel

Orte

Degersheim, St.Gallen, Schweiz

Biografie

In der Familie von Hanspeter Schefer, in welcher Hanspeter als drittes von vier Kindern geboren wurde, wurde bei jeder Gelegenheit gesungen. Sein Vater spielte Schwyzerörgeli und die Mutter war eine gute Sängerin. Von ihr lernten die Kinder auf ungezwungene Art viele Volkslieder und auch die Sangesart der Jodler kennen. Bereits als Fünfjähriger trat Hampi zusammen mit seiner Schwester als Gesangsduett auf. Für die damals beginnende Sängerkarriere sollte aber ein Umstand zentral wichtig sein: Das „Silvesterchlausen“. Aus diesem in der örtlichen Tradition fest verwachsenen Brauch erwachte dann die Lust, in einer eigenen Jodlergruppe auch übers ganze Jahr singen zu können. Eines seiner grossen Vorbilder war der Vorjodler im „Schötze-Chörli“ Stein, Hansueli Wälte. Nach der Schulzeit absolvierte Hampi in Flawil die Lehre als Werkzeugmacher, worauf ein zwei Jahre dauernder Aufenthalt in Zürich folgte. Dort sang er zwar ebenfalls im JK Zürich-Oerlikon mit, fuhr aber auch regelmässig nach Stein in die Proben des Schötze-Chörlis. Bis 1994 war er aktives Mitglied des „Schötze-Chörli“ Stein. Es war wiederum das „Chlausen“, welches als Basis zur Gründung des eigenen Jodlerquartetts diente. Mit den drei Chlausen-Kollegen Franz Fritsche, Willi Keller, beide aus Herisau, und Köbi Hauser aus dem nahe liegenden Brunnadern gründete er 1985 das weit herum bekannte Jodlerquartett „Kantonsgrenze-Echo“. Mit der Mischung aus echten Appenzeller-Jodelliedern und spassigen Volks- und Heimatliedern, eroberte das fröhliche Herisauer Quartett bald die Herzen der Zuhörerschaft. Das Quartett wurde aber im Jahre 2004 aufgelöst. Im Duett mit Hans-Ueli Wälte konnte Hampi auch schon bis nach Japan reisen und ist auch mit weiteren Partnern an vielen Orten gewesen. Hampi Schefer trat auch mit seinen vier Kindern erfolgreich auf und machte mit ihnen ebenso wie mit vielen anderen auch Tonaufnahmen. Als Aushilfsjodler sah man ihn aber auch ab und zu in den Reihen des JK „Fründschaft“ Flawil, und als musikalischer Leiter betreut er seit 1995 das „Alpstä-Chörli“ Herisau. Zusätzlich konnte er auch einige seiner eigenen melodischen Ideen umsetzen. Einige Lieder hat er für das Quartett oder für Jodelchor ebenso arrangiert. Er hat aber auch eigene Texte und Lieder geschaffen. Ein Erfolg ist das Lied „De Hitzgi“, das im Jodelwettbewerb „Jodel idée suisse“ vom Publikum in die Reihe der besten Lieder gekürt wurde. Hanspeter Hanspeter trifft man tagsüber meistens in seiner Werkstatt gleich neben dem Restaurant an, wo er in seinem Beruf als Werkzeugmacher eine eigene mechanische Firma führt. Seine Frau Ruth führt derweil die Wirtschaft Kantonsgrenze.

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