Martin Schütz

Daten
*24.1.1960 Biel BEInstrumente
SchwyzerörgeliBiografie
1977 gründete der damals Siebzehnjährige das SchwyzerörgeliQuartett «Ländler-Buebe Biel», zusammen mit seinem Vater, Walter Schütz ('1936), der zuvor Akkordeon gespielt hatte und nun auf Anregung seines Sohnes auch zum Schwyzerörgeli griff. Aufgewachsen in Biel, lernte der junge Schütz mit zwölf Jahren zunächst Gitarre spielen, um neben seinem Vater dessen Gesangsquartett begleiten zu können. Bald aber hatte es ihm die Bassgeige angetan und nachfolgend noch mehr das Schwyzerörgeli. Er begann damit 1974 im Selbstunterricht aus dem Stegreif. Die drei Jahre später gebildete Schwyzerörgeli-Gruppe erfuhr anfänglich mehrere Umbesetzungen, in deren Verlauf sie so versierte Spieler wie Daniel Kissling, Fritz Zbinden (beide Örgeli) usw. in ihren Reihen hatte. Seit 1981 bzw. 1982 wirkten nebst den beiden «Schützen» ständig der Frutiger Örgeler Peter Grossen ('1961) und der Bassist Erhard Mischler mit. Für seinen Werdegang wichtig war auch sein Umgang mit Willy Schmid (Bern), der ihm musikalisches Vorbild war. Eine glückliche Hand hat er ebenfalls mit seinen bislang geschaffenen rund 60 Tänzen bewiesen, etwa dem Erfolgstitel «Dr Chinees». Dieser lässt gleichzeitig seine Neigung für Experimentelles erkennen, wozu noch seine Vorliebe für moderne Rhythmen und Schlager hinzukommt, womit er entweder Begeisterung auslöst oder mitunter auf Kritik stösst. 1981 stieg er vom gelernten Beruf des Autolackierers auf den eines Schwyzerörgeli- und Bassgeigenlehrers um, den er nunmehr im bernischen Diessbach bei Büren ausübt. Seine Musik ist durch zahlreiche Schallplatten gut dokumentiert.Objekte