Christian Schwander

Daten

*25.11.1944 Bern

Instrumente

Hackbrett

Biografie

Er wuchs als Sohn eines Zahnarztes, der Geige spielte, in Oberburg auf, studierte Romanistik und wirkte zunächst als Latein- und Französischlehrer am Gymnasium in Burgdorf. Zu Beginn machte er sich mit dem Klavier- und dem Akkordeonspiel vertraut, indem er während acht Jahren bei verschiedenen Lehrern Stunden nahm. Dann wechselte er auf die Gitarre und das Hackbrett, deren Spiel er sich autodidaktisch aneignete. Bestimmend wurde für ihn nach und nach das Hackbrett, mit dessen Bau er sich seit 1981 in Langnau i.E. hauptberuflich beschäftigt, und das er auch seit 1985 an öffentlichen Musikschulen unterrichtet. Er gilt heute als Erneuerer der einstigen Emmentaler Hackbrett-Tradition sowie als versierter Interpret sowie profunder Kenner der konzertanten Hackbrettmusik und ihrer Originalliteratur des 18. und 20. Jahrhunderts. Als Akkordeonist bildete er 1969-1980 mit dem jenischen Geiger Baschi Bangerter ein Duo. Weiter spielte er als Hackbrettler, bisweilen auch als Gitarrist, mit: «Husmusig Jeremias» (1977/78), «Bärner Spiellüt.~: (seit 1979, gegr. 1978, u.a. Hans Rupp, Orgeli, Johannes Utzinger, Geige), Duo «Christian und Monika Schwander» (seit 1973) sowie mit Jürg Neuenschwander, Stadtorganist in Burgdorf. Ferner zog er 1974/75 mit Monika Schwander ('1947, Gitarre, Hanottere = Emmentaler Laute), seiner Frau, als Wandermusikant durch Österreich, Jugoslawien und Griechenland. Sein Hackbrettspiel ist auf zahlreichen Schallplatten verschiedener Marken festgehalten.

Objekte