August Wirz

Daten
*21.07.1915 Sarnen, +03.10.1984 SarnenBiografie
Er studierte Musikwissenschaft an den Universitäten Basel, Wien und Fribourg (Dissertation 1941 über den "Betruf auf den Schweizeralpen") sowie Komposition und Dirigieren u. a. bei Hans Münch, Felix Weingartner, Gustav Donath. Wirz dirigierte Blasorchester in Schwendi (seit 1942), Giswil (1946 bis 1963) und in Sarnen (Feldmusik 1956 bis 1968). Seit 1951 fungierte er als Sekretär des Kantonsrates, seit 1967 des Verfassungsrates, seit 1969 als Programmchef der Innerschweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft, 1973 mit dem Obwaldner Kunstpreis ausgezeichnet. Nach dem Besuch der Volks- und Mittelschulen in Sarnen OW studierte Dr.August Wirz an der Musikhochschule Wien sowie an den Konservatorien Basel und Freiburg und schloss mit der Dissertation „Der Betruf auf den Schweizer Alpen“ ab. Nach fünfjähriger Redaktionstätigkeit wurde er 1944 Staatsarchivar von Obwalden. Von 1943 bis 1959 leitete er den Jodlerklub Sarnen, dazu viele Jahre die Musikgesellschaften von Sarnen, Giswil und Stalden OW. Neben seiner vielseitigen kompositorischen Tätigkeit im Bereich der Orchester- und Blasmusik wurde er durch die Chorsätze zu den Kompositionen von Julius Stockmann und vor allem durch das erhebende Lied „Bhüät di Goss, mi liäbi Heimat“ nach einem Text von Hedwig Egger-von Moos bekannt. Viele Jahre wirkte er in der Programmkommission der Innerschweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft und als Programmchef der Obwaldner Sektion. Er erhielt vom Radio zahlreiche Kompositionsaufträge. Quelle: Buch 75 Jahre ZSJV 1997Objekte