Hans Sturzenegger

Daten
*1958Beruf
Landwirt / MusikantInstrumente
HackbrettOrte
Speicher, Appenzell Ausserrhoden, SchweizBiografie
Geboren im Jahr 1958, als 2. von 4 Kindern der Familie Hans und Elsie Sturzenegger, wuchs Hans auf dem elterlichen Bauernhof in der Steinegg auf. Die Schule absolviert er in Speicher. Später absolvierte er Kurse an der Landwirtschaftlichen Schule Flawil, wo er für die Übernahme des elterlichen Betriebes vorbereitet wurde (Übernahme 1987). Die vielen Auftritte von Hans als geschätzter Hackbrettspieler machten es mit der Zeit notwendig, dass er einen landwirtschaftlichen Angestellten beschäftigen musste. Hans war bereits 15-jährig, als er erstmals mit einem Hackbrett in Berührung kam. Sein Vater kaufte ihm ein Hackbrett, um ihn zum Komponisten und Volksmusikanten Emil Walser nach Trogen in die Stunde zu schicken. Diese Stunden dauerten rund ein halbes Jahr und endeten abrupt, als sein Musiklehrer während der Musikstunde an einem Herzinfarkt verstarb. Was für ein Schreck für den Jüngling! Sein neuer Lehrer war nun Jakob (Jock) Alder aus Hundwil, der aus der berühmten Alder Dynastie stammte und in der Kapelle Edelweiss spielte. Bei ihm erlernte Hans in 2 Jahren das Hackbrettspiel, so dass er als 17-Jähriger bereits seine ersten Auftritte machen konnte. Da Hans damals auch Mitglied der Volkstanzgruppe Speicher war, engagierte ihn deren Leiter Ernst Brunner gerne als musikalischen Begleiter für ihre Vorführungen. 1975 vermittelte Jock Alder seinen Schüler Hans an die Kapelle «Warth-Buebe» mit Beat und Roman Streule aus Appenzell, welche dringend einen neuen Hackbrettler brauchten. Heute ist Hans Sturzenegger ein gefragter Musikant und einer der wenigen Vollprofis auf diesem Instrument. Die Zuhörer kommen vor allem an öffentlichen Veranstaltungen, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Seniorennachmittagen, Beerdigungen, Gottesdiensten, Lesungen, Stubeten, Firmenanlässen, Appenzeller Abenden, ja selbst in Hotels, Kliniken und Spitälern in den Genuss seines Könnens. Daneben unterrichtet er Musikschüler auf dem Hackbrett, damit die traditionellen appenzellischen Kompositionen weiterhin gespielt werden können.Objekte