Ländlertrio Burch-Enz
Daten
1957-1972Instrumente
Handorgel Handorgel KontrabassBiografie
Das Ländlertrio Burch-Enz aus dem obwaldnerischen Giswil war in der Zeit von 1957 bis gegen Ende 1972, also während 15 Jahren, mit grösstem Erfolg aktiv. Der Handorgelspieler Noldi Burch hörte Hans Enz in einem Festzelt Handorgel spielen, und ihm gefiel dessen Spielart sofort. Die beiden wurden sich einig, fortan gemeinsam öffentlich aufzutreten. Als Bassist wirkte der Bruder von Hans, Alois Enz, mit. Durch die sich in der Folge ergebenden Engagements bei Anlässen der verschiedensten Art wurde das Ländlertrio Burch-Enz weither äusserst gefragt, und sein Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad wuchs innert kürzester Zeit. Man spielte an Hochzeiten, bei Geburtstagsfesten, Tanzabenden usw., mehrere Male an Kilbenen, wie Schwendi-Kaltbad, Schimmert im Entlebuch, Glaubenberg, Sörenberg, sowie an etlichen Älplerchilben in Nid- und Obwalden und über dem Brüning im Haslital; ausserdem war die Gruppe auch in den Luzerner Konzertlokalen Reusssteg, Reussfähre und Widder oder im Neuhof Kriens, sehr begehrte. Auch bei Wettspielen wurde das Trio mit Kränzen ausgezeichnet, und beim 1. Eidg. Ländlermusikfest 1971 in Sargans war es ebenso dabei. Im Radio waren die Burch-Enz-Aufnahmen immer wieder zu hören, und ihre Tänze, zusammen mit dem Jodler Ruedi Roman, zählten zu ihrer Zeit zu den Radio-Wunschkonzert-Hits. Mitte der sechziger Jahre war das Ländlertrio in einer Sendung von Wysel-Gyr - eine Übertragung von der "Bergler Sännächilbi" aus Bürgen UR - im Fernsehen zu Gast. Mangels eines eigenen Fernsehgerätes zu Hause mussten die Musikanten ihre Sendung auswärts in einem Gasthaus ansehen gehen.Objekte